Studien

Medizinische Forschung am Menschen, dies schließt auch Forschung an Körpermaterialien und personenbezogenen Daten ein, bedarf des Schutzes der Persönlichkeitsrechte und der Gesundheitsinteressen des Individuums. Der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn darf nur unter Wahrung der somatischen und psychischen Integrität erfolgen.

Alle medizinischen Forschungsvorhaben am Menschen, die von Angehörigen der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen oder ihrer Lehrkrankenhäuser durchgeführt werden sollen, müssen der Ethikkommission vorgelegt werden. Das ärztliche Standesrecht verlangt die berufsethische und die berufsrechtliche Beratungspflicht vor der Durchführung medizinischer Forschung.

Die Ethikkommission prüft auf der Basis der gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung, der von den Landesärztekammern erstellten Berufsordnung für Ärzte. Darüber hinaus werden sowohl die ethischen Grundsätze der revidierten Deklaration des Weltärztebundes von Helsinki als auch die "Good Clinical Practice" -Leitlinien zur Prüfung der Forschungsvorhaben herangezogen.

Die Ethikkommission prüft die ethische und rechtliche Unbedenklichkeit von Forschungsvorhaben nicht nur zum Schutz des Patienten, sondern auch zum Schutz des Wissenschaftlers und zum Schutz der Institution.

Beachte:

Alle Studienunterlagen und Module müssen vollständig sowohl in Papierform, als auch in elektronischer Form (CD-ROM) vorliegen.

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